«C’est pas grave!» Das ist nicht schlimm! Dieser Ausdruck ist bei den meisten unserer Austauschteilnehmer hängengeblieben. Warum? Na, weil sie ihn so häufig gehört haben. Das ist doch wirklich wunderbar! Denn es zeigt einmal mehr, dass es nicht schlimm ist, einen Fehler in einer Fremdsprache zu machen, noch dazu, wenn man in einem anderen Land zu Gast ist!

Gladiatorenarena 2018 24 09

Zwar ist unser Gegenbesuch in Frankreich jetzt schon wieder ein Weilchen her. Doch die Eindrücke und Erinnerungen an diese erlebnisreiche Zeit sind noch frisch! Wir fragten unsere Teilnehmer nach der Reise nach Statements in drei Bereichen. Hier ist eine Auswahl ihrer Antworten.

Lest selbst!

Mon meilleur moment – mein bester Moment

… als wir in Nantes angefangen haben zu tanzen. (Melda Yilmaz)

… als wir alle beim Abendessen saßen und alle gemeinsam viel Spaß hatten, obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen. (Johanna Leers)

… war mit meinem corres am Strand, weil es unendlich Spaß gemacht hat. (Nick Kaulisch)

… als ich mit meiner Gastfamilie am Strand war. (Anton Kahl)

… als ich am Meer in die Wellen gesprungen bin. (Felix Nowag, Michelle Reuter)

… besonders schön war es auf dem Colors Tanzfestival mit der Familie und Freunden als wir getanzt haben. Und die Ankunft in der Familie. (Ronja Zorn)

… als wir im Puy du Fou waren und in der Gladiatorenarena eine tolle Stimmung war. (Andreas Fritz)

… als ich angekommen bin und mich alle mit offenen Armen begrüßt haben. Und als sie mir am letzten Tag gesagt haben, dass ich gerne wiederkommen kann. (Julia Wolff)

La chose la plus étonnante – die überraschendste / eindrücklichste Sache

… dass Frankreich so schön ist. (Sebastian Berger)

… als wir bei den machines (de l’île in Nantes) waren und den gigantischen Elefanten gesehen haben, wie er Wasser speit und den großen Zentaur bei der Herstellung gesehen haben. (Amelie Stratmann, Johnson Baptista)

… als wir auf dem Gestüt waren und uns die Pferde angucken durften. (Nele Rau)

… es hat mich erstaunt, dass wir Frühstück ohne Teller gegessen haben. (Paula Sagolla, Franziska Schmitt)

... man kann viel mehr verstehen als man denkt. (Lea Meffert)

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Ume expression que je n’oublierai jamais – ein Ausdruck, den ich nie mehr vergessen werde

«C’est pas grave!» Das ist nicht schlimm! (Ronja Zorn, Charlotte Velarde) Der Bruder meiner Austauschpartnerin hat das immer wieder gesagt, wenn ich mich versprochen habe, oder als wir Ball gespielt haben und der Ball weggeflogen ist. Das war lustig. (Amelie Stratmann) Und Franziska Schmitt fügt hinzu: Wir haben in der Schule gelernt, dass die Verneinung immer «ne…pas» heißt. Doch als meine Austauschpartnerin das ne weggelassen hat, habe ich mich zuerst gewundert. Später hab ich dann erfahren, dass viele Franzosen das ne beim Sprechen weglassen, weil es schöner klingt.

«Je ne comprends pas!» „Ich verstehe nicht!“ (Johnson Baptista, Melda Yilmaz, Nele Rau)

«Tu aimes ça?» „Magst du das?“ (Evelyn Schlimm, Nick Kaulisch, Dominic Klisch)

«Il est un petit fou!» „Er ist ein bisschen verrückt!“ (Moritz Rettschlag)

Meine Austauschschülerin hat statt Dankeschön immer „Donköschen“ gesagt. (Michelle Reuter)

Auf die Frage «Ça va?» „Wie geht’s?“ Mit «Oui» „Ja“ antworten. (Lea Meffert) Das findet auch Wiebke Heyen und fügt hinzu: Für uns ist das ja sehr kurz, aber für die Franzosen war es sehr normal und alle empfanden es als höflich und wussten es geht dir gut.

«La baguette magique». „Der Zauberstab!“ Hahahahahah! (Mira Effertz)

SchülerLaRoches 2018 24 09

Mareike Adam (Text), Bettina Macherey (Bilder)