Erasmus Willkommenplakat 2018 10 4

Samstag, 29.09
Um 4 Uhr morgens haben sich die Erasmus+ SchülerInnen am Samstag, den 29.09 am Flughafen Köln Bonn eingefunden, um nur zwei Stunden später ihren Flug nach Budapest anzutreten. Dort erwartete uns nach ca. 90 Minuten Flug Esther, die das Projekt auf ungarischer Seite betreut. Die sieben Erasmus+ Schüler, Frau Schmikowski, Frau Löwe-Lopez und Esther wurden auf einer dreistündigen Busfahrt direkt zu unserer Partnerschule in Baktalórántháza gebracht. Dort wurden wir herzlichst mit einem Willkommensplakat, einem kleinen Buffet und frischem Palatschinken von den ungarischen Schülern und Eltern, aber auch der stellvertretenden Schulleiterin in Empfang genommen.

Montag, 1.10
Nachdem die Erasmus+ Schüler das Wochenende in den Gastfamilien verbracht haben, sollte am Montag die Arbeit losgehen. Direkt zu Beginn des Tages wurden wir vom Direktor besucht. Aufgrund der Sprachprobleme musste erst das Eis mit einem kleinen Kennenlernspiel gebrochen werden. Im Anschluss haben die deutschen Schüler mit Händen und Füssen, Englisch und google-Übersetzer in Kleingruppen den Inhalt einer Präsentation zum Thema „Flüchtlinge in Kerpen“ zusammengefasst. Gemeinsam wurde überlegt: „Wie kann Integration gelingen?“
Nach dem theoretischen Teil wurde die Projekthymne Basta ya gesungen und der Flashmob zu diesem Lied getanzt, während die Tanzmuffel die Plakate für die Wanderausstellung vorbereiteten.

Dienstag, 2.10
Heute steht das Thema Afrika auf dem Programm. Zu Unterrichtsbeginn wurde erstmal das Wissen vom gestrigen Tag am Beispiel von Mohammed aus Syrien gefestigt. Den ungarischen Schülern wurde das Interview aus Deutschland mit Mohammed, einem mittlerweile in Deutschland lebenden syrischen Flüchtling, gezeigt. An diesem Beispiel wurden Push- und Pullfaktoren, der Weg der Migranten und Faktoren für eine gelungene Integration wiederholt.
Als Einstieg in das neue Thema und die Sonderstellung Afrikas wurde das Lied Waka Waka von Shakira gewählt. Um das Wissen über Afrika zu vertiefen, begannen die Schüler ein Stationenlernen zu landeskundlichen, geografischen und geschichtlichen Themen Afrikas.
Allzu sehr sollte die Theorie am heutigen Tag nicht im Vordergrund stehen, da die ersten Vorbereitungen für unsere Modenschau und den Flashmob zum Thema Zeige Afrika getroffen werden mussten. In der nahegelegenen Näherei der Schule sollen die Schüler ihr eigenes Outfit (Röcke, Taschen, Shirts) mit der Hilfe von Nähmaschine, Garn und Nadel in ersten „Gehversuchen“ selber nähen.

Erasmus Modenschau ZeigeAfrika 2018 10 4

Vera Schmikowski und Estrella Löwe-López (Erasmus+ Team)