Donnerstag, 4.10

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Mit einem Haufen Plastikflaschen, Acrylfarbe und Kordel unter dem Arm machten wir uns auf den Weg zu den Gewächshäusern der Schule, wo wir den ganzen Vormittag an der Entstehung eines interkulturellen Kräutergartens arbeiteten. Die Schüler bereiteten die Flaschen vor, schnitten Löcher hinein, bemalten die Flaschen mit den Flaggen Spaniens, Deutschlands, Ungarns, mit Friedenssymbolen oder färbten sie und sich selbst nach Lust und Laune ein, um sie danach mit verschiedensten Samen und Kräutersaat zu bestücken. Wem es zu kalt wurde, der tankte etwas Sonne neben der Pferdekoppel oder wärmte sich in einem der anderen Gewächshäuser auf, in denen Prachtexemplare von Paprika und Tomaten zu bestaunen waren. Zwei Säcke frisch geerntete Möhren durften wir mit nach Hause nehmen. Abschließend wurden unsere selbst gestalteten „Blumentöpfe“ gemeinsam in einem der Gewächshäuser aufgehängt. Wir sind gespannt, ob wir bald die ersten Ergebnisse sehen können.

Freitag, 5.10

Der heutige Tag war leider unser letzter Tag in der Schule und alle Vorbereitungen und Arbeiten der Schüler sollten heute präsentiert und ausgewertet werden. Der Tag begann mit dem größten Highlight dieser Woche im Zentrum von Baktalórántháza, vor dem Rathaus des kleinen Ortes.

Bekleidet mit der selbstgenähten, afrikanischen Mode stapften wir zum Rathausplatz und sangen dort lauthals die Projekthymne „Basta ya!“, während Frau Löwe López das Publikum anheizte. Zwei Klassen der Schule, der Schulleiter und die stellvertretende Schulleiterin sowie einige ungarische Lehrer waren gekommen, um hinter Absperrband den Erasmus+ Schülern beider Länder zu zujubeln und somit die Arbeit der vergangenen Woche zu würdigen. Nach der Gesangseinlage zeigten sich die Erasmus+ Schüler in der Modenschau zu Waka Waka von Shakira von ihrer besten Seite und präsentierten film- und fernsehreif die Kleidungsstücke. Zum Abschluss wurde der Flashmob getanzt. Sowohl das Publikum als auch der Schulleiter waren begeistert von der Arbeit der Schüler. Die Erasmus+ Schüler waren stolz auf das, was sie in der kurzen Zeit geschafft hatten.

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Nach einer kurzen Pause und Stärkung in der Schule sollte das virtuelle Treffen mit den spanischen und deutschen, spanischen und ungarischen sowie deutschen und ungarischen Schülern auf der eTwinning-Plattform stattfinden. Über den Chat der Plattform konnten sich die Schüler der Plattform auf allen drei Sprachen über die Erlebnisse der letzten Woche in den verschiedenen Ländern unterhalten.

Zum Abschluss des Tages wurde der Aufenthalt in Ungarn beiderseits evaluiert. Neu gelernte deutsche und ungarische Wörter wurden gesammelt, neue T-Shirts wurden mit Unterschriften versehen. Als Ergebnis der Evaluation äußerten manche Schüler, dass sie sich gewünscht hätten, wir würden länger in Ungarn bleiben. Einige Schüler waren traurig, dass sie ihre Austauschpartner bald nicht mehr sehen werden. Der Aufenthalt hier in Ungarn hat auf jeden Fall gezeigt, dass Freundschaften auch trotz großer Sprachbarrieren entstehen können. Wir hoffen, wir werden einige der für das Projekt neu gewonnen, ungarischen Schüler im Dezember in Deutschland wiedersehen. Es war eine spannende und auf allen Ebenen vielseitige Woche.

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Vera Schmikowski und Estrella Löwe-López (Erasmus+ Team)