Flashmob Europawoche ZWEI

Auch in diesem Jahr hat das Gymnasium Kerpen, geleitet von den Erasmus+ Schülern, ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen, und zwar mit Musik!
Am Freitag, 10. Mai, fand zum Abschluss der Projektwoche in der zweiten Pause (11:30) vor dem Haupteingang ein Flashmob für mehr Toleranz statt. Besonders dabei ist, dass vier weitere Schulen (GGS Ulrichschule, Adolf Kolping Schule, Willy-Brandt-Gesamtschule Kerpen, Realschule der Stadt Kerpen) zugesagt haben, unter dem Motto „Kerpener Schulen gegen Rassismus und Ausgrenzung“ daran teilzunehmen.

Und so sammelten sich schon gegen 11 Uhr Gruppen von Schülern und Lehrkräften vor dem Haupteingang, während die Technik von der Licht- und Ton AG aufgebaut wurde. Kurz nach dem Schulgong erschien die Schulleiterin Frau Strucken und begrüßte die zahlreichen Gäste. Frau Löwe-López übernahm das Mikrofon und gab das Startzeichen. Zunächst wurde die Hymne unseres Erasmus-Projektes "Basta ya!" (Es reicht!) gesungen, die mittlerweile so bekannt ist, dass viele mitsingen konnten. Im Anschluss tanzten alle zusammen jeweils zu einem Lied in der Sprache der Länder unserer Projektpartner: „Édentől keletre“ von Neoton Familia (ungarisch) , „Tu enemigo" von Juanes y Pablo López (spanisch) und „Ich bau ne Stadt für dich" von Casandra Stehen und Adel Tawil (deutsch). Wer sich nicht ganz sicher fühlte, konnte bei Melina und Isabell abgucken, die alle Tänze auf einem kleinen Podest vortanzten. Und so konnte man spätestens beim letzten Lied hunderte von Armen beobachten, die sich synchron hoben und senkten. Die Augenmasken der Tänzer, in blau mit den gelben Sternen der Europaflagge, sorgten für ein harmonisches Bild.
Begeisterung beim Publikum und riesiger Beifall zeigten, dass die Botschaft angekommen ist!

E. Löwe-López

Fotos: J. Noppeney, J. Schnabel