Europawoche

Seit 2010 findet jährlich die Europawoche mit verschiedenen Projekten, Angeboten und Workshops statt.

Übersichten des Angebots der vergangenen Jahre:

Hier finden Sie Berichte über einzelne Aktionen innerhalb der Europawochen der letzten Jahre in unserem Europa-Blog:

Der Europakurs ist angebunden an die Fächer Sozialwissenschaften und Geschichte. Die Teilnahme am Europa-Projektkurs ersetzt die in Jahrgangsstufe 11 obligatorische Facharbeit, nicht aber die entsprechende Klausur.

Zum Inhalt: Zunächst werden allgemeine institutionelle und historische Kenntnisse über Europa und die Europäische Union vermittelt. Darauf aufbauend haben die SchülerInnen in den letzten Jahren an einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen. Eine Plakatserie zum Thema „Antieuropäische Strömungen“ wurde mit einem Preisgeld von 100,- € belohnt. Ein anderes Highlight war ein Film mit dem Titel „Der Alptraum des Alexis Tsipras“, der sich mit der Griechenland-Krise auseinandersetzte.

Im zweiten Halbjahr arbeiten die SchülerInnen individuell an ihrem Projekt „Mein Europa“. Darin beschreiben sie ihren sehr persönlichen Zugang zu Europa und der Europäischen Union. Die Arbeit hat zwei Schwerpunkte: Einerseits soll sie sich an einem sachlichen Thema orientieren, beispielsweise der politischen und wirtschaftlichen Integration der EU, kulturellen Besonderheiten einzelner Länder, den Zukunftschancen Jugendlicher durch europäische Förderprogramme, der europäischen Migrationspolitik und anderem. Andererseits sollen die SchülerInnen aufzeigen, warum das von ihnen gewählte Thema für sie von besonderer persönlicher Bedeutung ist.

Zwei beispielhafte Arbeiten aus dem Schuljahr 2015-16 zeigen, wie diese Vorgaben umgesetzt werden können: Eine Schülerin führte eine empirische Untersuchung zum Thema „Das Potenzial von Reisen nutzen“ durch. Sie zeigte auf, unter welchen Umständen das Reisen, vor allem innerhalb Europas, zur Veränderung von Mentalität und Handeln führen könnte. Sie erweiterte diese Arbeit zu einer „Besonderen Lernleistung“ im Abitur.

Ein anderer Schüler, ein hochbegabter Gitarrist, erläuterte, was er unter „Europäischer Musik“ versteht. Er referierte darüber mittels einer PowerPoint-Präsentation und verdeutlichte seine Argumentation im Rahmen eines Gitarrenkonzerts, bei dem er musikalische Beispiele von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert zur Aufführung brachte.

Der Europa-Projektkurs ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, sich intensiv mit der Idee der Europäischen Integration auseinanderzusetzen und dies auf eine sehr kreative und persönliche Weise.

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… oder doch blanc – bleu – rouge …  oder gar rouge – blanc – bleu … ?

Welche ist die richtige Reihenfolge der Farben der französischen Tricolore? Was ist ein Fallbeil und ist die Marseillaise wirklich ein provenzalischer Fischeintopf?

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8.00 Uhr Lehrküche, Mittwoch 17.5.2017: Heute geht es nicht um spanische Grammatik, sondern um spanische wie europäische und internationale Rezepte, um unserer (Snack-hungrigen) Schulgemeinde die Vielfalt Europas in den großen Pausen im Foyer zu servieren.

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Der Kerpener Integrationsrat: Tamer Kandemir, Dietmar Reimann, Natalie Salmon-Mücke, Peter Schittkowski (v.l.n.r.)

Der Integrationsrat in Kerpen ist eine wichtige und verdienstvolle Institution. Ihm gehören extra für den Integrationsrat gewählte Mitglieder sowie Stadtverordnete des Rates der Stadt Kerpen an. Am Freitag, 19.5.17, kamen vier Mitglieder des Integrationsrates in die Europaschule: Tamer Kandemir, der Vorsitzende, Natalie Salmon-Mücke (Bündnis90/Die Grünen), Dietmar Reimann (CDU) und Peter Schittkowski (FDP).

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Wenn sich jemand in Kerpen beim Thema Integration auskennt, dann ist das Annette Seiche. Warum? Sie ist die Integrationsbeauftragte der Stadt. Sie organisiert die Unterbringung der Flüchtlinge, mietet private Wohnungen an, sorgt für die Ausstattung der Unterkünfte. Sie kümmert sich um unendlich viele Details, zum Beispiel auch um Spielzeug für die Kinder der Flüchtlinge.