Heimatpreis 2020 01 06

Erstmalig hat die Stadt Kerpen den Heimatpreis ausgeschrieben, der für Projekte gedacht ist, die sich „dem heimatlichen Brauchtum in Kerpen widmen, der örtlichen Geschichte oder sich für das soziale Miteinander in der Kolpingstadt engagieren“. Und ganz offensichtlich gibt es am Europagymnasium ganz herausragendes Engagement, denn bei 15 Bewerbungen konnte die Schule den ersten und den dritten Preis gewinnen.

Der erste Preis ging verdientermaßen an das Projekt „Schüler für Schüler“: 55 SchülerInnen der Oberstufe „spenden“ alle zwei Wochen einen Freistundenblock, um Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien zu unterrichten. Man trifft sich in der Adolph-Kolping-Hauptschule oder der Albertus-Magnus Grundschule. Die Gymnasiasten helfen bei den Hausaufgaben und insbesondere beim Erlernen der deutschen Sprache. Das Wichtigste aber ist der persönliche Kontakt, denn nur so kann man voneinander lernen und die jeweils andere Kultur wahrnehmen.

Der dritte Preis ging an die Theatergruppe rund um Herrn Herbertz und Herrn Potes. Die beiden Lehrer haben bereits zum zweiten Mal ein Stück geschrieben, das auf nicht immer ganz ernsthafte Weise ein Ereignis der Kerpener Stadtgeschichte erzählt, und zwar „op Kölsch“. Zur Gruppe gehören SchülerInnen, Lehrkräfte und Bürger. Der Erfolg beflügelt und so ist das nächste Stück bereits in Planung. Soviel darf schon verraten werden: es handelt von den Schuhen des Bürgermeisters.

Wir gratulieren!

Uschi Zöller