Ablauf Notbetreuung:

  • Telefonische Anmeldung im Sekretariat und Zusendung des Antragsformulars (2 Seiten).
  • Sobald die Zeiten des Betreuungsbedarfs feststehen, bitte das Sekretariat informieren.
  • Spätestens bis 12:00 Uhr muss ein kurzfristig auftetender Betreuungsbedarf für den Folgetage im Sekretariat angemeldet werden.
  • Ein Betreuungsbedarf für Samstag, Sonntag und Montag muss bis spätestens freitags um 12:00 Uhr angemeldet werden.

 

 

Update vom 22.03.20: Elternbrief des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen 

Elternbrief MKFFI

"Um für das Gemeinwesen den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zu Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - entsprechend der Empfehlung des RKI - organisiert werden kann. [...] Wir appellieren gleichwohl an alle Eltern: Aus Infektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Bitte bringen Sie Ihre Kinder nur dann in die Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege, wenn Sie die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll - nach den Empfehlungen des RKI - organisieren können.  

Tragen Sie zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bei, indem Sie die Kinderzahl in den Betreuungsgruppen nicht größer machen als unbedingt erforderlich. Beachten Sie auch das mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Familie steigende Infektionsrisiko für Ihr Kind und Ihre Familie. 
Bitte denken Sie auch an die Gesundheit und das Wohl der Betreuerinnen und Betreuer in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Die gesamte Bevölkerung ist aufgefordert, Sozialkontakte soweit wie möglich zu vermeiden. Bitte wirken Sie hieran mit.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen"

 

Update vom 20.03.20: Ab dem 23. März 2020 wird die bestehende Regelung erweitert:

  • Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.
  • Zudem wird eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.
  • Ebenfalls wird ab dem 23. März bis einschließlich 19. April der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet: Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

Bitte melden Sie sich möglichst umgehend telefonisch in unserem Sekretariat, wenn Sie die Not-Betreuung grundsätzlich für Ihr Kind in Anspruch nehmen müssen. Wir wissen, dass viele Dienstpläne aktuell nur vorläufig sind und sich kurzfristig ändern können, benötigen aber für die weitere Planung einen Überblick über die mögliche Anzahl der Kinder, die betreut werden müssen.

Link zum Formular (Anm.: das Formular wurde bisher noch nicht angepasst, kann aber verwendet und ergänzt werden): https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Die aktualisierte FAQ-Liste des Schulministeriums finden Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Update vom 17.03.20: Das Schulministerium hat heute ein Antragsformular (Download der Word-Datei) bereitgestellt. Dieses enthält eine Erklärung der Eltern (Seite 1) sowie eine Erklärung der Arbeitgeber (Seite 2). Die unten im Text verlinkte Arbeitgeberbescheinigung der Stadt Kerpen bleibt weiterhin gültig und kann ebenso eingereicht werden, sofern Sie diese schon verwendet haben. Die Presseerklärung des Landes NRW finden Sie hier (externer Link).

 

Unsere Schule richtet ab Mittwoch, 18.03.2020, eine Not-Betreuung für Kinder der Jgst. 5 und 6 ein, deren Eltern  B E I D E  beruflich im Bereich von kritischen Infrastrukturen tätig sind. Für Alleinerziehende gilt dies entsprechend, sie müssen ebenfalls in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten. Dazu zählen insbesondere*:

  • Gesundheit und Pflege, Alten- und Behindertenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe;
  • öffentliche Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz);
  • Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Energie, Wasser, Entsorgung, Telekommunikationsdienste, ÖPNV, Transport und Verkehr);
  • Lebensmittelversorgung, Hygiene;
  • Finanz- und Wirtschaftswesen;
  • Sicherstellung der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung.

Darüber hinaus bedarf es der schriftlichen Zusicherung der jeweiligen Arbeitgeber beider Elternteile, dass deren Präsenz am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur notwendig ist. Sollte dies auf Sie zutreffen, so rufen Sie unser Sekretariat bis Dienstag, 17.3.20 um 12:00 Uhr an und teilen uns mit, für welche Wochentage eine Betreuung für Ihr Kind benötigt wird.

Beide Erklärungen der Arbeitgeber benötigen wir spätestens am Mittwoch, 18.3.20. Geben Sie diese ggf. Ihrem Kind morgens mit. Den Vordruck können Sie hier (pdf-Datei) herunterladen.

Update

Darüber hinaus gelten grundsätzlich folgende Regelungen:

  • Die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen.
  • Die Kinder dürfen nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen müssen 14 Tage vergangen sein und die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen.
  • Die Kinder dürfen sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet müssen 14 Tage vergangen sein und die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome zeigen.

Dominik Riediger

* Die Presseinformation des Landes NRW "Neue Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen" finden Sie hier (externer Link).