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Foto: SV-Sprecher Burak Altunalev wird von Oliver Strucken-Bathke befragt


 

Am vergangenen Freitag fand ein Gespräch zwischen Politikern und Schülerinnen und Schülern zum Thema Europa statt. Darüber berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger. Hier Zitate aus dem Artikel vom 18.6.16:

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Alexander Bodenstab ist der lebende Beweis, dass man mit dem Abitur in Kerpen etwas Sinnvolles anfangen kann. Er studiert Politische Wissenschaften auf den Master-Abschluss hin und arbeitet zurzeit als Praktikant bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Düsseldorf. Und hatte eine gute Idee: Er lud Schüler/innen seiner alten Schule ein, an einem Planspiel zum Thema europäische Flüchtlingspolitik teilzunehmen. Wen? Den Projektkurs Europa Jahrgangsstufe 11.

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Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin! Wofür Fußballvereine hart arbeiten müssen, um ins Pokalfinale nach Berlin zu kommen, das passiert den Schülerinnen und Schülern eines SoWi-LKs ohne größere Anstrengung: Traditionell fährt man in der 11 in die Hauptstadt, schließlich will man dann mal ganz nah dran sein an den Geschehnissen, über die man regelmäßig im Unterricht spricht.

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Welche praktische Bedeutung hat es eigentlich, Schüler oder Lehrer an einer Europaschule zu sein? – Europa hautnah zu erleben, europäische Werte leben und europäische Freundschaften pflegen. Drittortbegegnung in Berlin hieß es deshalb vom 22. bis 25. Februar für 19 Schülerinnen und Schüler der EF, Q1, Q2 in Begleitung der Lehrerinnen Andrea Kärmer und Bettina Macherey.

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Mehr als die Hälfte der Diskussion war vorbei, da erzählte Onita Boone eine Geschichte, die die Zuschauer wütend machte: "Ich fahre ein teures Auto und regelmäßig passiert es mir, dass die Polizei mich kontrolliert, mich fragt, wem das Auto gehöre, meinem Mann, meinem Chef? Oder ob es gestohlen sei."

Und Shary Reeves kann ähnliches berichten: "Ich stehe mit meinem Auto an der Tankstelle und telefoniere. Ein Polizist klopft an die Scheibe: Was machen Sie da? Ihre Papiere bitte!" Onita Boone und Shary Reeves haben eins gemeinsam: Sie habe eine dunkle Hautfarbe. Die Geschichten spielten sich aber nicht in Detroit oder Baltimore ab, sondern in Köln, in Kerpen. Rassismus in Deutschland. Onita Boone und Shary Reeves sind Deutsche, haben ehrenwerte Berufe, aber sie haben das "Pech", nicht weiß zu sein. Man möchte die Geschichte gar nicht glauben, aber sie ist leider Realität.